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Liebe Fahrradfreunde,

es ist Feierabend. Das Fahrrad, vor dem Dienst vermeintlich sicher abgestellt, ist  nicht mehr an seinem Ort. Das ist ärgerlich und wird sicher zu einer Diebstahlanzeige führen. Was kann man vorbeugend tun?
Kurz gesagt: es einem Dieb so schwer wie möglich machen.
Ein gutes Fahrradschloss und ein Anschluss an einem festen Gegenstand mit dem Rahmen ist unabdingbar, einen Diebstahl zu verhindern. 
Dazu hat die Fernsehsendung "Markt" des WDR Fahrradschlösser unter die Lupe genommen. Nicht das Aussehen bestimmt die Sicherheit des Schlosses sondern das Material, so das Fazit. Ansehen kann man sich den Beitrag hier.
Fahrradcodierungen sind z.B. eine vorbeugende Maßnahme zur Abschreckung von Langfingern. Der Schweriner ADFC erhält immer wieder Nachfragen nach Codierterminen und muss dabei passen, da es bisher leider nicht gelungen ist, einen Codierkalender einzufordern und zu veröffentlichen. Codierungen, so die Auskunft der Polizei, werden vom Codierteam der Bereitschaftspolizei auf Anforderungen, i.d.R. bei größeren Stadtteilfesten, vorgenommen. Hierbei werden Fahrräder mit Gravuren versehen.
Der Schweriner ADFC bietet auf den nächsten Veranstaltungen Fahrradcodierungen per Etikettensystem an. Das ist eine einfache, schnelle und materialschonende Variante und damit auch für Carbonrahmen geeignet. Bei der Klebecodierung wird ein spezielles Etikett verwendet, das besonders gegen unbefugtes Ablösen gesichert ist. Die Codierung wird auf der rechten Seite des Sattelrohrs angebracht,  möglichst auch noch an anderer Stelle. Polizei und Fahrradhändler achten besonders auf diese Stellen, ein Überkleben des Codes durch den Dieb fällt dadurch schnell auf. 
Der eigentliche Aufkleber wird zusätzlich durch eine sogenannte Plombierfolie gesichert. Nach Aushärten des Klebstoffs ist es so gut wie unmöglich, die Aufkleber, ohne deutliche Spuren zu hinterlassen, zu entfernen.
Die Codierung ist derzeit kostenfrei. Um diesen Service aber auch weiter ausbauen zu können, bittet der ADFC um eine freiwillige Spende bei Codierung und empfiehlt hierfür 5,- Euro, ADFC Mitgliedern 3,- Euro. Die Räder werden aus Datenschutzgründen nicht vom ADFC registriert. Deshalb gibt es die Empfehlung, einen Fahrradpass mit der Eigentümer-Identifikations-Nummer (EIN), mit der das Rad codiert wird, auszufüllen.  
Ausführliche Informationen zum Thema Codierung kann man hier nachlesen.

Der ADFC codiert nur Räder, zu denen ein Eigentumsnachweis in Form von Rechnung oder Kaufvertrag vorgelegt wird. Mitzubringen ist außerdem eine Personalausweis, um die eindeutige EIN-Nummer zu codieren. Codier-Termine werden auf der Internetseite veröffentlicht.
Die Etiketten Codierung wird von mehreren Versicherungen anerkannt  und kann, wie z.B. beim ADFC Partner Pergande und Pöthe, zu Rabatten beim Abschluss von Fahrraddiebstahlversicherungen führen.

Baustellenführungen werden einerseits auf Anregungen des ADFC an die Verwaltung recht schnell fahrradfreundlich angepasst.
Andererseits verärgert so manche Baustelle Radfahrer nach wie vor, wie das Beispiel der derzeitigen Radführung stadteinwärts an der Baustelle Lübecker Straße - Höhe Büdnerstraße zeigt. Baustellenführungen sind in den letzten zwei Fahrradklimatests für die Landeshauptstadt am schlechtesten benotet worden. Hier scheint eine durchgehende Verbesserung derzeit immer noch nicht in Sicht.
Einen Leitfaden für Baustellen hat der AGFK Bayern herausgegeben: Broschüre zur optimalen Führung des Fuß- und Radverkehrs in Baustellenbereichen . Vielleicht gibt es in diesem Werk auch für Schwerin Anregungen .

Am 23.09.2015 wird das Schweriner Fahrradforum ab 15:30 Uhr öffentlich im Stadthaus tagen. Dort geht es unter anderem um den Fahrradklima-Test und den Planungsstand einer Fahrradstation.
   
Hingewiesen sei noch einmal auf die Veloclassics in Ludwigslust am 20.09.2015. Hier werden noch Helfer gesucht. Mitfahrgelegenheit ist am Sonntag gegeben.

Auch für das Jedermann Radrennen am 27.09.2015 in Schwerin sind Helfer gefragt, die nicht nur am ADFC Stand mithelfen, sondern auch vor Ort beim Veranstalter in die Organisation eingebunden werden.

Wer es noch nicht getan hat, sollte seine Kilometer zur Arbeit jetzt in den Radlerkalender der ADFC - AOK Gemeinschaftsaktion "Mit dem Rad zur Arbeit" eintragen, um sich für die Verlosung zu qualifizieren. Umwelt und Gesundheit haben ja bereits durch die Fahrradnutzung gewonnen.

Unseren Mehrtagestour-Radlern nach Wittstock, mit Start kommenden Freitag, wünschen wir gutes Wetter, unfall- und pannenfreie Fahrt.

Mit fahrradfreundlichen Grüßen
Volker Schulz
ADFC Regionalgruppe Schwerin


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