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Liebe Fahrradfreunde,

Toleranz + Rücksicht + Tempo 30 = Unfallvermeidung.

So einfach könnte man meinen, sei es. Unfällen geht fast immer ein Fehlverhalten einzelner oder mehrerer Verkehrsteilnehmer voraus. Natürlich können schlechte bauliche Bedingungen eine Rolle spielen und sollten geprüft werden. Fahrradschutzstreifen aber lösen keine Unfälle aus.
Wie oft erleben auch Radfahrer einen zu geringen Überholabstand von PKW oder ein Auffahren bis fast ans Schutzblech? Von 1,50 Meter, als gefordeten regulärem seitlichem Sicherheitsabstand, ist man so manches Mal weit entfernt. Und auch Sie gibt es, Kraftfahrer, die meinen, der Radfahrer gehöre so weit wie möglich an den Straßenrand. Ein Irrtum, wie die Grafik v. 12. November bei Facebook zeigt. Da dürfte so manchem ein Licht aufgehen.




Die Stiftung Warentest klärt hier zu Radschutzstreifen und zum Verhalten von Kraftfahrern dort auf.
Tempo 30 in allen Zonen, in denen Radfahrer auf der Straße unterwegs sind, könnte gefühlte Unsicherheiten abbauen. Dies bedarf wiederum eines Umsetzungswillens der zuständigen Stellen. Der ADFC will in erster Linie Sicherheit für Radfahrer und einen rücksichtsvollen Umgang miteinander. Dazu gehört auch ein regelkonformes Verhalten und zwar aller Verkehrsteilnehmer!




Radverkehr in Deutschland -  Zahlen, Daten, Fakten erschien im November, ein lesenswerter und aufschlussreicher Bericht.  Aus dem Vorwort des Bundesverkehrsministers:

"Die vorliegende Erstausgabe von „Radverkehr in Deutschland – Zahlen, Daten, Fakten" gibt in gebündelter Form einen Überblick über wesentliche Eckdaten der Radverkehrsentwicklung in unserem Land. Ergänzend enthält diese Publikation Informationen zur Verkehrssicherheit und zum volkswirtschaftlichen Nutzen des Radverkehrs – etwa als Wirtschaftsfaktor in Form der Fahrradbranche und des Fahrradtourismus sowie für die individuelle Gesundheit und die Umwelt. Um die jeweils aktuellen Entwicklungen zu dokumentieren, werden wir diese Zusammenstellung künftig alle zwei Jahre fortschreiben – im Sinne einer erkenntnisreichen Faktenbasis für die künftige Ausgestaltung der Radverkehrspolitik in Deutschland."

Petitionen
sind sinnvoll. Sinnvoll ist aber auch das richtige Augenmaß dabei. Derzeit wird eine Petition verbreitet, die Falschparker auf Fuß- und Fahrradwegen stärker als bisher abstrafen soll. Generell ist das ein gutes Vorhaben. Dabei ist die dort geforderte Verhältnismäßigkeit aber zweifelhaft. Der Bundesverband rät den Gliederungen vor Ort, sich nicht an dieser Petition zu beteiligen. "Viele Punkte der Begründung der Petition sind angreifbar, manche wirken maßlos überzogen. Mit einer überzogenen, nicht abgestimmten und nicht durchsetzbaren Forderung würde der ADFC nicht als ernstzunehmender Partner der Kommunen wahrgenommen, die für deren Durchsetzung zuständig sind."   

Ein Buchtipp zu Weihnachten, wenn auch teilweise kein ganz leichter Lesestoff: "Die Philosophie des Radfahrens", mairisch Verlag.

Aus dem Inhalt:
"Warum macht Fahrradfahren glücklich - trotz Regen, Gegenwind und steiler Berge? Was bedeutet Critical Mass, und wann ist Radfahren politisch? Wieso gibt es in Kopenhagen Superradwege und Grüne Welle für Zweiräder? Warum geht alles schief, wenn man sich zum ersten Mal auf eine lange Fahrradtour wagt? Radfahren verändert. Ein Buch für alle, die es glücklich macht, sich tagtäglich auf den Sattel zu setzen."

Auch Max Radlers Tagebuch füllt sich weiter, mit ernsten aber auch lustigen Erlebnissen zum Schmunzeln. Man kann also immer wieder mal einen Blick hineinwerfen in sein Tagebuch .

Zur Mitgliederversammlung gibt es bereits die Online-Anmeldemöglichkeit auf unserer Webseite. Es gibt, anders als bei Anmeldung zu den touristischen Touren, keine Bestätigungsmail. 

Mit fahrradfreundlichen Grüßen
Volker Schulz
ADFC Regionalgruppe Schwerin


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