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Liebe Fahrradfreunde,

25 Jahre ADFC Schwerin, das sind 25 Jahre Radtouren und 25 Jahre Einsatz unserer Aktiven für die Verbesserung der Bedingungen für den Radverkehr.



Wir haben dazu in der vergangenen Woche Politik, Verwaltung, befreundete Vereine, Fördermitglieder und Unterstützer zu einem kleinen Empfang geladen. Ebenfalls wurden langjährige Aktive eingeladen, die viele Stunden ihrer Freizeit in den vergangenen Jahren dem ADFC  gewidmet haben. Der Stadtpräsident und die Oberbürgermeisterin gaben uns die Ehre. Frau Gramkow überbrachte uns eine Geburtstagstorte und würdigte die Arbeit im Ehrenamt. Die Sparkasse, die einige Aktivitäten des Schweriner ADFC unterstützt hat, wertet unsere Arbeit in einem Glückwunschschreiben wie folgt: "Mit der Regionalgruppe des ADFC hat Schwerin einen überzeugenden Botschafter für die Förderung des Radverkehrs. Sie sind die Lobby für alle, die sich für mehr Radverkehr sowie mehr Sicherheit und Umweltschutz im Straßenverkehr einsetzen. Sie bringen Menschen in unserer Region in Bewegung oder halten sie in Bewegung. Zielstrebig, aber nie verbissen arbeiten Sie an Ihren Vorhaben und kommen auf diesem Weg zu Resultaten, die wahrlich aller Ehren wert sind. Herzlich gratulieren wir und wünschen auf diesem Weg viele Unterstützer für ein fahrradfreundliches Schwerin."

Wenn wir so in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, darf man darauf auch ein wenig Stolz sein. Dazu trugen insbesondere die Mitglieder bei, die mit sichtbarem Engagement in den vielen Jahren aktiv waren. Herzlichen Dank.

Veto, Herr Weber!

Nun ist es seit gut zwei Wochen Realität. Der Radschutzstreifen auf dem Obotritenring ist fertig. Kaum geschaffen, sorgt er für Kritik und der Chefredakteur der SVZ Lokalredaktion fordert gar den Rückbau. Viele Monate, gar Jahre vergingen, bevor der Stadtvertreterbeschluss umgesetzt wurde. Es wurde förmlich um jeden Zentimeter gerungen. Was wollen Schweriner Verwaltung, Schweriner Politik, Schweriner Bürger? Viele wollen ein fahrradfreundliches Schwerin. Das heißt Veränderungen.
An Veränderungen muss man sich jedoch gewöhnen. Noch vor einigen Jahren gab es Bestrebungen den Radschutzstreifen in Neumühle wieder zu entfernen, unmittelbar nachdem er geschaffen war. Nur Proteste haben dies verhindert. Heute spricht niemand mehr davon dies zu wollen. Zwei Wochen nach Schaffung zu forden, diese neu geschaffene Fahrradinfrastruktur auf dem Obotritenring wieder rückgängig zu machen, ist kontraproduktiv. Ja, es braucht ein gesundes Selbstbewusstsein als Radfahrer auf Fahrbahnen in der Stadt unterwegs zu sein. Der Gelegenheitsradler muss es noch lernen, sich sein Recht zu erobern. Die Radprofis nehmen sich das Recht. Der Mindestabstand zu Radfahrern beim Überholen, egal ob mit oder ohne Schutzstreifen, beträgt 1,50 Meter. Mehr Radverkehr auf der Fahrbahn bringt mehr Sicherheit im Straßenverkehr, so ist es in vielen Studien zu lesen. Voraussetzung ist natürlich auch hierbei immer und überall mit Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme im Straßenverkehr unterwegs zu sein und das in jeder Verkehrsteilnehmergruppe.

Mit fahrradfreundlichen Grüßen
Volker Schulz
ADFC Regionalgruppe Schwerin


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ADFC Schwerin
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19057 Schwerin